Ein Garten für zwei
Ein Privatgarten in Schellenberg (FL)
Zwei Familien, ein Haus und ein Garten, der Raum für Nähe und Abstand lässt.
Die beiden Terrassen sind klar getrennt und den jeweiligen Familien zugeordnet. Gleichzeitig verbindet der Garten die Bereiche leise im Hintergrund. Gezielt platzierte Pflanzungen schaffen Struktur und Privatsphäre, ohne dass Schwere entsteht.
Ein Garten, der Rückzug erlaubt und dennoch als zusammenhängendes Ganzes erlebbar bleibt.
Ausgangslage
Der Vorplatz und die Gartenbereiche wirkten unübersichtlich und fragmentiert: alte Beläge, Sträucher und Holzzäune erschwerten die Nutzung, Böschungen unterbrachen die Flächen.
Das umgebaute Einfamilienhaus wird heute von zwei Familien bewohnt, deren Aussenräume klar getrennt, aber harmonisch verbunden sein sollten. Gewünscht war eine warme, einladende Gestaltung mit klaren Aufenthaltsbereichen, lebendiger Bepflanzung und grüner Abschirmung.
Leitgedanke
Privatsphäre und Verbindung in Balance.
Der Garten trennt die beiden Aufenthaltsbereiche klar und verbindet sie gleichzeitig auf selbstverständliche Weise.
Gezielte Pflanzungen, ruhige Linien und wiederkehrende Elemente schaffen einen stillen Dialog zwischen den Bereichen.
Ein Garten, der zwei Einheiten Raum gibt – und dennoch als Ganzes wirkt.
Gestalterische Schwerpunkte
Der offen gestaltete Vorplatz bildet den gemeinsamen Auftakt und empfängt mit lockerer, lebendiger Bepflanzung.
Ein bepflanzter Bereich entlang des Nachbarhauses dient als grüner Blickfang und mildert Einblicke, während schattentolerante Pflanzen hier ein ruhiges, stimmiges Bild erzeugen.
Die beiden Terrassen sind klar den Familien zugeordnet und dennoch eingebettet in einen zusammenhängenden Gartenraum. Ein zurückhaltend geführter Weg verbindet die Bereiche leise im Hintergrund.
Zur Landschaft hin schliesst eine bepflanzte Böschung den Garten weich ab und schafft einen harmonischen Übergang ins Offene.
Ein Garten, der verbindet, ohne zu vermischen.

